2007 wird das Jahr der Communities

Communities gehören derzeit zu den erfolgreichsten Webangeboten. Ihre Mitglieder nutzen Blogs, Bildergalerien oder Chats, um ihren Freundes- und Bekanntenkreis um ein Vielfaches zu erweitern. Diese neue soziale Reichweite wird unsere Kommunikation verändern und die Art und Weise, wie Meinungen gebildet werden.

„2007 wird das Jahr der Communities“, prognostiziert Jens Kammerer. Er ist der Gründer der KWICK! Community, die zu den ältesten Communities in Deutschland zählt. „Der Mensch ist ein geselliges Wesen – auch im Internet. Neue Technologien erlauben es dem Anwender, ganz einfach zu publizieren und andere Menschen kennen- zulernen. Das macht den Erfolg von Communities aus.“ Die Mitglieder präsentieren sich mit einem Profil, erzählen in Chats oder Foren über ihre Hobbys und Erlebnisse, führen öffentlich Tagebuch und stellen Musik, Bilder und Filme ins Netz. Gemeinsame Interessen führen per Mausklick zu neuen Bekanntschaften und Freundschaften.

„Es wird zunächst eine Flut von Communities geben. Am Ende wird allerdings nur eine Handvoll übrig bleiben“, schätzt Kammerer. „Von Unternehmen initiierte oder gesteuerte Plattformen werden es dabei schwerer haben, akzeptiert zu werden. Denn ganz entscheidend für den Erfolg einer Community sind Authentizität und Glaubwürdigkeit.“ So stammt beispielsweise der Content auf der KWICK!- Website ausschließlich von den Mitgliedern, die in ihrer Freizeit als Redakteure Inhalte zusammentragen. Andere Mitglieder organisieren Treffen oder Veranstaltungen. Alles das passiert auf Initiative der Anwender.

„Communities werden unser Leben stärker verändern als beispielsweise das Handy“, ist Jens Kammerer sicher. „Denn jedes Mitglied kann mit einer Nachricht Tausende erreichen. Das ist die Reichweite eines Massenmediums. Communities werden für die Meinungs- und Willensbildung künftig eine wichtige Rolle spielen.“

Vorreiter für Online-Communities sind die USA: Dort sind sie fester Bestandteil nicht nur der Jugendkultur. Der dortige Marktführer myspace hat nach eigenen Angaben über 100 Millionen Benutzer und ist die am schnellsten wachsende Website in den USA. In Deutschland steht den sogenannten Social Networks der Durchbruch kurz bevor: Die KWICK! Community beispielsweise zählt in einzelnen Regionen bereits bis zu 20 Prozent der Bevölkerung zu ihren Mitgliedern. Daneben bauen zahlreiche Unternehmen wie die Deutsche Telekom und Mode- oder Lifestyle-Unternehmen eigene Plattformen auf.

Rechtschreibfehler vermiesen die Partnersuche im Internet

Umfrage von elCUBAN.com: 58 Prozent der Online-Dater finden Schreibfehler in persönlichen Profilen abschreckend

München, 29.08.2007 - Mal ehrlich: Auf was achten Sie zuerst, wenn Sie ein Benutzerprofil im Internet lesen? Die Party- und Dating-Website elCUBAN.com stieß in einer kürzlich durchgeführten Umfrage unter rund 1.800 PC-Anwendern auf ein erstaunliches Ergebnis: Rechtschreibfehler sind bei Profilen ein absoluter Flirt-Killer. Auf die Frage, was bei Dating-Portraits am meisten abschrecke, antworteten 58 Prozent der Befragten, orthographische Fehler hinterließen den schlechtesten Eindruck beim Kennenlernen via Mausklick. Langweilige Texte fanden lediglich 19 Prozent am Abschreckendsten, dicht gefolgt von arroganten Profilen mit 14 Prozent und „Alleskönnern“ mit 9 Prozent.

‘Uns hat dieses Ergebnis überrascht', sagt Peter Häußler, Geschäftsführer von elCUBAN.com. Er vermutet: ‘Internet-Singles wünschen sich wahrscheinlich, dass sich ihr potenzieller Partner Gedanken über sein Profil macht. Das zeigt, dass er oder sie die Sache Online-Flirt ernst nimmt.' Ein weiteres Ergebnis der Umfrage unterstreicht seine Äußerungen: 42 Prozent der Befragten achten bei der ersten Betrachtung eines Porträts darauf, wie der Text geschrieben ist. 34 Prozent interessieren sich zunächst für die Hobbys, zehn Prozent wollen als erstes den Beruf erfahren. Das Alter interessiert lediglich vier Prozent primär, die Herkunft lediglich zwei Prozent der Auskunftgeber.

Stolze 90 Prozent der 1.845 Interviewten können sich übrigens vorstellen, im Internet die Liebe ihres Lebens zu finden. 17 Prozent haben diese Erfahrung selbst schon einmal gemacht, 19 Prozent würden es gerne einmal ausprobieren, und 54 Prozent kennen jemanden, bei dem es bereits funktioniert hat. Und was könnte das Online-Dating für sie noch interessanter machen? ‘Es wäre toll, die Stimme zu den Profilen hören zu können', meinen 43 Prozent. 29 Prozent wiederum würde ein Video beim Dating im Web weiterhelfen.

‘Diese Umfrageergebnisse unterstreichen unsere Entscheidung, mit elCUBAN.com eine völlig neue Art von Dating-Plattformen zu schaffen. Auf elCUBAN.com können User ihr Profil mit einem persönlichen Video und einer Voice-Nachricht abrunden', erklärt Häußler. Noch persönlicher wird das Kennenlernen - egal ob bei der Partnersuche oder beim Ausbau des Freundenetzwerks - durch den automatischen Upload von Handybildern und einen integrierten schnellen Chat. ‘Wer dann ein persönliches Treffen anschließen möchte, ist auf unseren elCUBAN-Parties genau richtig', fügt Häußler hinzu.

45 Prozent der von elCUBAN Befragten achten bei Fotos auf Single-Börsen und anderen Profilseiten übrigens aufs Lächeln. Ist das Lächeln süß und ansprechend, haben auch Äußerlichkeiten wie Augen (26 Prozent) oder sexy Aussehen (10 Prozent) eine Chance. Na dann: Immer recht freundlich - und das Wörterbuch nicht vergessen!

Ansprechpartner:

Frau Susann Seifert
E-Mail: susanns@lewispr.com
Telefon: +49 (89) 17301942

Deutsche geben 85 Millionen Euro für Online-Singlebörsen aus

  • Umsatz steigt 2007 um 29 Prozent im Vergleich zum Vorjahr
  • 6,2 Millionen Deutsche haben im ersten Quartal Singlebörsen besucht
  • Online-Dating bedeutender als Markt für Musik-Downloads

Berlin, 4. Juni 2007 - Für die Partner-Suche im Internet geben die Deutschen immer mehr Geld aus. Im vergangenen Jahr haben Online-Singlebörsen hier zu Lande 65,6 Millionen Euro umgesetzt. Das ist ein Plus von 49 Prozent im Vergleich zu 2005. Damals betrug der Umsatz erst 44 Millionen Euro. Ein weiterer Anstieg wird auch für das laufende Jahr erwartet. Der Markt wächst voraussichtlich um 29 Prozent auf 84,5 Millionen Euro, wie der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) heute in Berlin mitteilte. Grundlage für die Angaben ist eine Erhebung des Marktforschungsinstituts Jupiter Research für den BITKOM. „Online-Dating ist ein stetig wachsendes Millionengeschäft. Es ist bedeutender als etwa der Markt für Musik-Downloads auf den PC. Dieser kam im vergangenen Jahr auf einen Umsatz von 48 Millionen Euro“, sagte Florian Koch, Internetexperte des BITKOM.

Derzeit bieten die meisten Singlebörsen zwei Formen der Mitgliedschaft an – eine kostenlose und eine gebührenpflichtige. Wer nur ein Profil gestalten und durch Steckbriefe schauen möchte, muss dafür nichts zahlen. Anders sieht es aus, wenn ein Nutzer auch Nachrichten verschicken will. Dafür ist oft eine gebührenpflichtige Mitgliedschaft erforderlich.

Insgesamt haben im ersten Quartal 2007 pro Monat durchschnittlich 6,2 Millionen Deutsche ab 15 Jahren Online-Singlebörsen besucht. Das sind etwas weniger als im Vorjahreszeitraum. Damals gab es 6,8 Millionen Nutzer, so eine Untersuchung des Marktforschungsinstituts Comscore für den BITKOM. „Der leichte Rückgang erklärt sich mit der steigenden Popularität von Social-Networking-Seiten wie MySpace. Diese werden zu¬nehmend auch dazu verwendet, sich gezielt mit anderen Menschen zu verabreden“, sagte Koch. „Weil gleichzeitig jedoch immer mehr Menschen bereit sind, die kostenpflichtigen Angebote der klassischen Singlebörsen zu nutzen, steigen deren Umsätze weiter an.“

Diese Entwicklung zeigt sich nicht nur in Deutschland. So klettert europaweit die Anzahl der zahlenden Singlebörsen-Nutzer von 2,8 Millionen in 2006 auf 6,0 Millionen in 2011. Analog legt der Umsatz im selben Zeitraum von 243 Millionen Euro auf 549 Millionen Euro zu. Als einer der größten Einzelmärkte etabliert sich dabei Deutschland. Hier setzen die Singlebörsen 2011 mit 138,1 Millionen Euro jeden vierten Euro in Europa um. Auf einen ähnlichen Marktanteil kam Deutschland bereits 2006.

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